Reportage: Betrieblich weiterentwickelt Urlaub am Sportbauernhof!

Wenn man hinauffährt zum Ferienbauernhof und Gasthaus der Familie Striedinger in der Vordernöring im Liesertal, weiß man, warum er „Hochalmblick“ benannt wurde. Man hat die Königin der Hohen Tauern voll im Blick! Schaut schon gemütlich aus, der Sportbauernhof Hochalmblick. © Archiv Den Hof selbst hat man nicht gleich voll im Blick, denn das Anwesen steht ziemlich in der Leiten und zieht sich deshalb in die Breite. Aber was da alles vorhanden ist für die lieben Gäste, unglaublich!

Bauer Sepp Striedinger ist mit seinen ca. 30 Rindern nicht nur auf die Landwirtschaft spezialisiert, er ist auch engagierter Gastgeber. Er wandert mit seinen Gästen, geht mit ihnen auf Radtour, organisiert das Ponyreiten und die lustigen Traktorfahrten mit dem Anhänger, kümmert sich um das Schwimmbecken, die Sauna und Spielplätze.

Gastgeberin Brigitte Striedinger ist verantwortlich für das Zubereiten des Frühstücksbuffets, für die nachmittägliche obligatorische Kaffeejause für die Gäste, das Servieren des Abendessens, erledigt alle organisatorischen, schriftlichen und computertechnischen Angelegenheiten und unterstützt ihren Mann bei den sportlichen Aktivitäten mit den Gästen. Deshalb heißt der Hof auch seit einigen Jahren "Sportbauernhof Hochalmblick“, was bei den Gästen sehr gut ankommt.

Und Sohn Andreas (15) hilft tatkräftig seinen Eltern bei allen anfallenden Arbeiten, manchmal ist er auch Kinderanimateur.

Sepp und Brigitte
Sepp und Brigitte Striedinger, das engagierte Gastgeberpaar. © Archiv

 

Bernd Huber aus Siezenheim in Salzburg, der mit seiner Familie schon seit 2002 Stammgast ist, hat übrigens die im Titel zitierte "Leiten“ kreiert. Auf die Frage, was seinen Kindern beim Hochalmblick am besten gefalle, hat er gesagt: "Sie sind zwischen Stall und Leiten im Kinderrudel den ganzen Tag unterwegs.“

cowEine Kuh als perfektes Urlaubsglück. © Archiv

Betrieblich weiterentwickelt

Herr Huber, seine Frau Ute und die drei Kinder (14, 12 und 11 Jahre alt) sind heuer zum zwölften Mal hier. Leicht auszurechnen, dass die Jüngste zu Beginn ein Baby war. Familie Huber schätzt am Hof Striedinger nicht nur, dass man schon mit Säuglingen herkommen kann, sondern auch, dass der Hof sozusagen mitwächst und für die Kinder immer geeignete Betätigung bietet.

Es fängt in der Früh beim Holen der Eier von der "eigenen“ (zugeteilten) Urlaubshenne an, geht weiter über die leicht zu machenden Badeausflüge und die sportlichen Aktivitäten bis hin zum gemeinsamen Abendessen am Hof. "Ein ganz dickes Plus für den Hof ist die Halbpension“, sagt Herr Huber, "das macht die Verpflegung im Urlaub ganz problemlos, zumal die Küche ausgezeichnet ist.“

Sepp und Brigitte Striedinger haben sich mit ihrem Betrieb in all den Jahren sehr stark weiterentwickelt. Relativ einfache Zimmer wurden in komfortable, bestens ausgestattete Familienzimmer umgewandelt und der ursprüngliche Babybauernhof wurde zusätzlich noch zum Sportbauernhof. Es ist ihnen erfreulicherweise auch gelungen, zwei Arbeitsplätze für Mitarbeiter zu schaffen. Geblieben sind ein im besten Sinne des Wortes lebender und auch lebendiger Bauernhof und die Gäste als Freunde.

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